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Goldberater WMH UG (haftungsbeschränkt)

Geschäftsführer:
Werner Martin Held
Augustinerstrasse 1
D-90403 Nürnberg
Tel.: 0911/9928-235
Fax: 0911/9928-237
Email:
gold@gold-kaufen.bayern

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Gold und Steuern

Zahlreiche Anleger investieren in Gold, weil sie die Steuervorteile dieser Geldanlage nutzen möchten. Paragraf 25c Absatz 2 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) besagt, dass die Lieferung, der innergemein-schaftliche Erwerb, die Einfuhr und der Verkauf von Anlagegold nicht der Umsatzsteuer unterliegen.

Unter Anlagegold versteht das Gesetz:

  • Goldbarren mit einem Feingehalt von mindestens 995/1000 und mit einem Gewicht, das an den internationalen Goldmärkten allgemein akzeptiert wird
  • Goldplättchen mit einem Feingehalt von mindestens 995/1000 und mit einem Gewicht, das an den internationalen Goldmärkten allgemein akzeptiert wird
  • Goldmünzen mit einem Feingehalt von mindestens 900/1000. Die Münzen müssen nach dem Jahr 1800 geprägt worden sein. Sie müssen in ihrem Ursprungsland entweder als aktuelles gesetzliches Zahlungsmittel dienen oder sie müssen früher als Zahlungsmittel genutzt worden sein. Der Preis für die Goldmünzen darf den Offenmarktwert des Goldgehaltes der Münzen um nicht mehr als 80 % übersteigen.
  • Goldzertifikate, wobei es keine Rolle spielt, ob das Gold sammelverwahrt oder einzelverwahrt wird
  • Golddarlehen
  • Goldswaps
  • Terminkontrakte mit dem Basiswert Gold
  • im Freiverkehr gehandelte Terminabschlüsse mit Anlagegold

Ein Feingehalt von 995/1000 bedeutet, dass in 1000 Teilen des Gesamtgewichts mindestens 995 Teile reines Gold sein müssen. Die restlichen fünf Teile sind Beimischungen, wie zum Beispiel Kupfer oder andere Metalle. Entsprechend muss Gold mit einem Feingehalt von 900/1000 in 1000 Teilen des Gewichts mindestens 900 Teile reines Gold enthalten.

Anleger, die einen Teil ihres Vermögens in Gold anlegen, sollten das Gold mindestens zwölf Monate lang behalten. Wird Gold vor Ablauf der Frist von zwölf Monaten mit Gewinn verkauft, muss der Spekulationsgewinn versteuert werden. Das Finanzamt berechnet in diesem Fall den persönlichen Steuersatz des Investors.

Abgeltungssteuer fällt auch innerhalb der Spekulationsfrist von einem Jahr auf Gewinne aus dem Handel mit Gold nicht an.

Behält der Anleger das Gold mehr als zwölf Monate und verkauft er es dann mit Gewinn, werden die Regeln des Paragrafen 23 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) herangezogen. Die Regeln besagen, dass es sich um ein privates Veräußerungsgeschäft handelt, bei dem für die Gewinne oder die Zuwächse weder Einkommenssteuer noch Abgeltungssteuer fällig werden.

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